Bankenlexikon

spot  /  spotTipp  /  Bankenlexikon

gut zu wissen ...

A

Aktie
Eine Aktie ist eine Urkunde, welche die Teilhaberschaft des Geldgebers an der Gesellschaft verbrieft bzw. ein Wertpapier, welches den Inhaber zum Miteigentümer der Gesellschaft macht. Hierbei wird das Anteilsrecht an der Gesellschaft verkörpert.

Arbeitnehmer-Sparzulage
Die Arbeitnehmersparzulage (ANSpZ) ist Sie eine staatliche Förderung für vermögenswirksame Leistungen, also Geldleistungen, welche der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer anlegt.

B

Bankleitzahl
Die Bankleitzahl (BLZ) ist eine Kennziffer zur Identifizierung eines Kreditinstituts. Die Bankleitzahl besteht in Deutschland immer aus acht Ziffern.

Bausparen
Bausparen ist ein Instrument zur prämienbegünstigten Bildung von Sparkapital sowie zur Finanzierung aller Arten der Wohnraumbeschaffung, -erhaltung und -verbesserung. Bei der Sparkasse wird das Bausparen durch die LBS unterstützt.

BIC (Bank Identifier Code)
Die BIC ist eine weltweit gültige elektronische Adresse jeder Bank. Auch SWIFT genannt.

Brutto
Das Bruttogehalt, ist das Geld vor Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen.

C

Chiptan
Der TAN-Generator ermöglicht Dir gemeinsam mit Deiner SparkassenCard die Nutzung des neuen chipTAN-Verfahrens innerhalb der Online-Banking-Anwendung Deiner Sparkasse.

D

Darlehensvertrag
Vertrag über die Hingabe von Geld oder anderen vertretbaren Sachen mit der Verpflichtung zur Rückerstattung in Sachen gleicher Art, Güte und Menge zum vereinbarten Zeitpunkt.

Dauerauftrag
Der Dauerauftrag ist ein Auftrag, Zahlungen in gleicher Betragshöhe (z. B. Miete) in regelmäßigen Zeitabständen an denselben Empfänger zu leisten.

DAX
Der Deutsche AktienindeX ist der wichtigste Index für den deutschen Aktienmarkt. Der DAX beinhaltet die 30 größten und umsatzstärksten deutschen Aktien. Devisen Devisen sind Ausländische, unbare Zahlungsmittel; z.B. Forderungen in Fremdwährung oder Schecks.

Dispo (Dispositionskredit)
Ein Dispositionskredit (“Dispo” gennant) ist eine Überziehungsmöglichkeit des Girokontos. Es handelt sich hierbei um einen unbefristeten Kontokorrentkredit.

E

Einzugsermächtigung
Vereinbarung, die es dem Zahlungsempfänger ermöglicht, offene, fällig gewordene Forderungen vom Konto des Zahlungspflichtigen einzuziehen. Der Kunde (Zahlungspflichtiger) hat die Möglichkeit innerhalb von 4 Wochen die Buchung ohne Angabe von Gründen zurückzugeben.

Elektronische Unterschrift (ELU)
Die ELU ist eine Alternative zum PIN/TAN-Verfahren. Die Unterschrift des Kunden wird durch eine auf elektronischem Weg hergestellte Legitimation ersetzt. Es handelt sich um die elektronische Unterschrift im Online-Banking.

EZB (Europäische Zentralbank)
Die Bank mit Sitz in Frankfurt gestaltet in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion die gemeinsame Geld- und Währungspolitik.

F

Festgelder
Festgelder werden für einen bestimmten Zeitraum angelegt (es gelten Zinstage) und werden an einem zuvor bestimmten Tag fällig.

Finanzstatus
Funktion im OnlineBanking, welche Girokonten, Wertpapierdepots, Bausparverträge, Versicherungen sowie Kreditkartenumsätze anzeigt.

Fonds
Vermögensmasse, die von einer Kapitalanlagegesellschaft verwaltet wird. Viele Aktien in einem „Topf“ bilden einen Fonds.

Freistellungsauftrag
Durch die Erteilung eines Freistellungsauftrages (FSA) an ein Kreditinstitut, kann der Anleger Kapitalerträge (Zinsen) bis zur Höhe des angegebenen Freistellungsfreibetrags ( 801€ für Alleinstehende und 1.602 € für Verheiratete )vom Steuerabzug freistellen.

G

Geldwäsche
Als Geldwäsche bezeichnet man die Einschleusung illegal erworbener oder der Terrorismusfinanzierung dienender Vermögenswerte im legalen Finanzkreislauf unter Verschleierung ihres Ursprungs.

Gemeinschaftskonto
Konto, dass auf zwei oder mehrere Kontoinhaber lautet. Je nach Verfügungsberechtigung unterscheidet man zwischen Einzelverfügung oder gemeinschaftlicher Verfügung.

Girokonto
Das Girokonto auch Sichtkonto genannt, ist ein von Kreditinstituten für Bankkunden geführtes Kontokorrentkonto zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Zahlungen werden zu Gunsten und zu Lasten des Girokontos gebucht.

H

Haftung
Entsteht für eine Verbindlichkeit auf Grund einer vertraglichen oder gesetzlichen Pflicht.

I

IBAN (International Bank Account Number)
Die IBAN ist die weltweit genutzte Kontonummer. In Deutschland setzt sie sich aus Ländercode, Prüfziffer, Bankleitzahl und Kontonummer zusammen.

J

Juristische Person
Juristische Personen sind Personenvereinigungen oder auch Vermögensmassen mit gesetzlich anerkannter, rechtlicher Selbstständigkeit. Es sind Zusammenschlüsse aus Personen- oder Sachgesamtheiten mit dem Ziel die Rechtsfähigkeit zu erlangen.

K

Kapitalerträge
Kapitalerträge können z.B. Zinsen, Dividenden und Gewinne aus Kapitalanlagen sein.

Kirchensteuerabzug
Die Kirchensteuer ist eine Steuer, die Religionsgemeinschaften von ihren Mitgliedern zur Finanzierung der Ausgaben der Gemeinschaft erheben. In Deutschland wird die Kirchensteuer von den Finanzämtern der jeweiligen Länder eingezogen.

Kontokorrentkonto
Konto in laufender Rechnung, auf dem Forderungen und Verbindlichkeiten, die aus einer Geschäftsverbindung zwischen zwei Geschäftspartnern ständig entstehen, verbucht und gegeneinander aufgerechnet werden.

Kontovollmacht
Kontovollmacht - jeder Kontoinhaber kann auf entsprechendem Bankvordruck anderen Personen eine Vollmacht einräumen, die den Bevollmächtigten berechtigt, über das Konto zu verfügen. Dabei ist zu unterscheiden bezüglich einer Einzelvollmacht oder einer gemeinschaftlichen Verfügungsberechtigung bei mehreren Personen.

Kredit
Ein befristet zur Verfügung gestellter Geldwert, Betrag oder Darlehen. Also einer Person oder einem Unternehmen entgegengebrachtes Vertrauen in die Kreditwürdigkeit.

Kreditkarte
Kreditkarten (z.B. MasterCard, VISA) werden von Kreditkartengesellschaften über Banken ausgegeben. Die meisten Kreditkarten sind weltweit einsetzbar, sowohl im realen täglichen Geschäfts- wie Privatleben als auch bei Online-Geldtransaktionen. Im Gegensatz zur normalen Kontokarte, sind Kreditkarten nicht an ein Girokonto gebunden und die Belastung bei Transaktionen erfolgt innerhalb bestimmter Fristen.

L

Lastschrift
Beim Lastschriftverfahren ermächtigt der Zahlungspflichtige dem Zahlungsempfänger einen gewissen Betrag (z.B. monatliche Stromzahlungen) von seinem Konto einzuziehen. Nötig hierfür ist ein Lastschriftmandat, welches vom Zahlungspflichtigen erteilt werden muss.

Lebensversicherung
Die Lebensversicherung ist eine Versicherung über eine bestimmte Summe, die im Todesfall an Hinterbliebene des Versicherte und im Erlebensfall an den Versicherten selbst gezahlt wird.

Legitimation
Die Legitimation dient dazu, sich als Person auszuweisen. Hierzu zählen unter anderem Geburtsurkunde, Reisepass und Personalausweis als gültiges Legitimationspapier.

Liquidität
Die Fähigkeit, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Es bezeichnet damit auch die Verfügbarkeit über genügend Zahlungsmittel.

M

Maestro
Maestro ist ein internationaler Debitkartendienst von MasterCard International. Als Debitkarte wird dabei eine Kunststoffkarte bezeichnet, die einen direkten und unmittelbaren Zugriff auf das Guthaben bzw. den verfügbaren Kreditrahmen des Girokontos zulässt.

Mietkaution
Die Mietkaution gilt als Mietsicherheit in einem Mietvertrag und ist die Sicherheit für den Mieter. Sie dient zur Sicherung, der aus dem Mietverhältnis herrührenden Forderungen des Vermieters.

N

Netto
Das Nettogehalt ist das Gehalt (Arbeitsentgelt), das nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben übrig bleibt.

O

OnlineBanking
Es ist die elektronische Version der Finanzdienstleistung. Man hat jederzeit Zugriff auf seine eigene Finanzen – von zu Hause und unterwegs. Das OnlineBanking ist dabei unabhängig von Öffnungszeiten nutzbar.

P

PIN (Persönliche-Identifikations-Nummer)
Die PIN ist eine persönliche Identifikationsnummer (auch Geheimzahl genannt). Sie ist eine Zahl die nur dem Karteninhaber bekannt ist und soll somit die missbräuchliche Verwendung von Kontodaten verhindern. Mit der PIN kann man sich dann z.B. gegenüber einem Geldautomaten authentisieren lassen.

Prepaidkarten
Diese Karte wird im Voraus mit Guthaben aufgeladen. Ein Girokonto ist dazu nicht erforderlich. Im Rahmen des Guthabens, kann der Karteninhaber, weltweit bargeldlos bezahlen. Bargeld am Bankautomaten abheben ist mit dieser Kartenart auch möglich.

Q

QR-Code
Den QR-Code findest Du auf all unseren Produktkarten. Er ermöglicht es Dir, durch einfaches einscannen, alle wichtigen Informationen auf einen Blick zu sehen.

R

Reisescheck
Der Reisescheck ist ein Zahlungsmittel, welches bei Auslandsreisen der Bezahlung oder der Bargeldbeschaffung dient. Er wird auch Travellerscheck genannt.

Rendite
Die Rendite bezeichnet den Ertrag einer Kapitalanlage.

Riester
Die Riester-Rente ist eine durch staatliche Zulagen geförderte, privat finanzierte Rente in Deutschland.

Rückgabefrist von Lastschriften
Du hast die Möglichkeit, Deinen fehlerhaften Lastschriften innerhalb von 8 Wochen in unseren Filialen zu widersprechen.

S

Saldo
Der Saldo ist der Betrag, der nach Abschluss einer Rechnung zur Begleichung der Rechnung fällig bleibt. Außerdem gilt der Saldo als Differenzbetrag, der nach Aufrechnung von Soll und Haben auf dem Konto ergibt.

Scheck
Der Scheck ist eine Anweisung an ein Kreditinstitut, zu Lasten des Kontos des Ausstellers einen bestimmten Geldbetrag zu zahlen. Der Scheck wird dabei vom Zahlungspflichtigen ausgestellt und an den Empfänger übergeben.

Schufa
Das Kerngeschäft der Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist die Bereitstellung kreditrelevanter Informationen. Die Schufa sammelt Daten zum Zahlungsverhalten von Privatpersonen.

SEPA (Single Euro Payments Area)
SEPA beschreibt den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum. Dabei bestehen für Kunden keine Unterschiede zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen.

SMS-Tan OnlineBanking einfach und mobil
Das bietet Dir das sms-TAN-Verfahren. Empfange Deine TAN (Trans-Aktions-Nummer) ganz bequem aufs Handy.

Spareinlagen
Geldeinlagen bei Kreditinstituten, die der Anlage dienen und als solche nur gegen Ausgabe einer besonderen Urkunde (Sparurkunden) entgegengenommen werden.

Sparkasse
Sparkassen sind gemeinnützige Kreditinstitute, deren Eigentümer öffentlich-rechtliche Träger sind. Sparkassen haben einen öffentlichen Auftrag. Sie sollen den Sparsinn und die Vermögensbildung der Bevölkerung fördern und dienen der Kreditversorgung der Bevölkerung des Geschäftsgebiets.

spot
spot - das ist die Filiale für alle unter 25 Jahren. Der spot ist die Erste ihrer Art und eine junge Filiale der Sparkasse Göttingen. Schüler, Studierende, Azubis oder Berufseinsteiger? Dann bist du im spot genau richtig. Im spot triffst du auf junge Berater, die Dich verstehen und Deine Sprache sprechen. Du stehst im Mittelpunkt, deine Themen und alles, was Dich bewegt.

T

TAN (Transaktionsnummer)
Ersetzt im elektronischen Zahlungsverkehr die Unterschrift und berechtigt damit zur Transaktion im OnlineBanking.

Termineinlagen
Einlagen bei Banken mit einer festen Laufzeit (Festgelder) oder mit einer Kündigungsfrist (Kündigungsgelder).

Tilgung
Rückzahlung einer Geldschuld (z.B. Darlehen, Kredit).

U

Überweisung
Die Überweisung ist ein Zahlungsinstrument des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Der zahlungspflichtige Schuldner überträgt mittels Weisung an sein kontoführendes Kreditinstitut Buchgeld zu Lasten seines Girokontos über das Institut des Zahlungsempfängers (Gläubiger) an den Empfänger.

V

Valuta
Das ist der Tag, mit dem die Verzinsung für eine Gutschrift oder die Belastung auf einem Konto einsetzt bzw. endet. Vorschusszinsen Das sind die Zinsen, die ein Schuldner zu entrichten hat, wenn er die Schuld zum Fälligkeitstag nicht erfüllt.

W

Weltspartag
Der Weltspartag findet jedes Jahr am 30.Oktober statt. Er soll an die Wichtigkeit und Notwendigkeit des Spargedankens erinnern. Zudem gibt es für jeden Sparer an diesem Tag ein kleines Geschenk. Es lohnt sich also vorbeizukommen.

Wertpapier
Ein Wertpapier ist eine Urkunde, in der private Rechte verbrieft werden. Die Ausübung dieser Rechte ist an den Besitz der Urkunde gebunden.

Wohnungsbau-Prämie
Die Wohnungsbauprämie (WoP) ist eine staatliche Subvention in Deutschland. Gemeinsam mit der Arbeitnehmersparzulage ist sie ein wesentlicher Bestandteil der Förderung des Bausparens und der Vermögensbildung.

X

Y

Generation Y
Das seid ihr! Jung, selbstbewusst und stark!

Z

Zahlungsverkehr
Der Zahlungsverkehr ist die Gesamtheit aller Zahlungen, also Übertragungen von Zahlungsmitteln zwischen Konten.

Zinsen
Im Bankwesen wird zwischen Sollzinsen und Habenzinsen unterschieden. Sollzinsen sind die Zinsen, die die Bank vom Kunden für eine Kreditgewährung erhält. Habenzinsen sind die Zinsen, die die Bank für eine Einlage an den Kunden zahlt.

Zinseszinsen
Das sind die Zinsen, die auf nicht abgehobene Zinsen berechnet werden. Sie werden dem Kapital gutgeschrieben und mit diesem erneut verzinst.

Zinssatz
Der Zinssatz bestimmt die Höhe der Zinsen, ausgedrückt in Prozent des Kapitals für einen bestimmten Zeitraum.